GARDI HUTTER

Live: „So ein Käse“ Casino Theater Burgdorf am 26. Januar 2025

Bild Kathrin Hallauer

Dies war der zweite Streich. Das Stück „So ein Käse“ hatte zwei Teile mit einer Pause, da das Bühnenbild umgebaut wurde. Gardi Hutter war eine Maus, welche vom Käse in der Falle träumte, aber auch die Ahnengalerie anschaute von all den Familienmitgliedern, welche in der Mausefalle zu Tode kamen. Rund um dieses Thema spielte sie mit witzigen Ideen, ohne die Mausefalle zu betreten.

Bild Kathrin Hallauer

Eigentlich war dieser Teil etwas zu lange, denn die Ideen wiederholten sich oder waren nicht mehr so gut. Nach der Pause wohnte die Maus in der Mausefalle und hatte sie gemütlich eingerichtet. Da wurde es dann richtig lustig, mit vielen witzigen Ideen, der Maus wurde es langweilig. Dann erschien der Vollmond und die Maus meinte, es sei ein Käse. Sie suchte grosse Männer im Publikum, alle Leute mussten aufstehen. Sie fand ein paar grosse Männer, welche sich aufeinander stellen sollten, um den Käse vom Himmel zu holen. Plötzlich war nur noch Halbmond. Die Maus tobte, wer den Käse gestohlen hatte, und rannte im Saal herum und sperrte die Türen. Am Schluss hantierte sie ungeschickt in der Mausefalle herum und sie schnappte zu. Der zweite Teil war lebendiger und lustiger als der erste. Im ersten Teil hat die Maus auch zu viel wirklich gesprochen, der zweite Teil war poetischer, frecher und turbulenter. Aber über die ganzen 80 Minuten gesehen war es ein toller Abend.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

BÄNZ FRIEDLI

Live: „Bänz Friedli räumt auf“ in der La Cappella am 23. Januar 2025

Bild Kathrin Hallauer

Er trat auf die Bühne und startete gleich mit, mein Name ist Eugen. Kam dann auf die Politik der Stadt Bern zu sprechen und auf die Premiere an welcher die neue Stadtpräsidentin und der ehemalige Stadtpräsident und nun Gemeinderat anwesend waren. Man hätte sie weit voneinander hingesetzt, Ausschreitungen hätte es keine gegeben. Er erzählte von Klaus Schädelin, dem Verfasser von Mein Name ist Eugen und seiner Kinderzeit. Kam zu den Bundesräten, aktuellen und bisherigen, natürlich auch auf die Bewerber für den freien Bundesratssitz. Der Fussball fehlte so wenig wie die Weltpolitik, Klimaschutz, die Halbierungsinitiative und weiteren Themen. Ich glaube, das ist die x-te Version des Programms, weil sich das Geschehen so rasch entwickelt und Bänz Friedli immer nur topaktuell erzählt. Neben politischen Erklärung fehlten auch philosophische Gedanken nicht. Er sagte, dass die Poesie des Scheiterns notwendig ist und wir uns alle informieren sollen und darüber reden und streiten und nicht die Informationen einfach wegsperren und keine Zeitungen mehr lesen, TV schauen und Radio hören. Er las aus seinem Buch, erzählte von den Zeiten als Musikjournalist und stellte sich vor, wie eine mögliche Enkelin in 25 Jahren mit ihm reden würde. So räumte Bänz Friedli auf, in seinem Leben, indem er viel daraus erzählte. Ein wirklich roter Faden war nicht zu erkennen, war aber auch nicht wichtig. Er bot beste intelligente Unterhaltung und könnte seine Programme auch einfach nummerieren. Empfehlenswert.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

ASS-DUR

Live: „Die grosse Weihnachtsshow“ in der La Cappella am 15. Dezember 2024 um 13 Uhr

Bild Kathrin Hallauer

Das deutsche Musikbrüderpaar stand mit einem Weihnachtsprogramm auf der La Cappella Bühne und das bereits am Nachmittag um 13 Uhr. Die beiden sind diese Zeit nicht gewohnt und so versprachen sie sich oft und sagten „Abend“ statt „Mittag“. Sie starteten mit dem Flöten von drei Weihnachtsliedern, genauso, wie es an mancher Familienweihnacht tönt. Dann kam ihr übliches Geplänkel, wer von ihnen jetzt, was darf, sie spielten Schere, Stein, Papier und erzählten die gleichen Witze wie beim Programm „Celebration“. Überhaupt war im ersten Teil sehr viel gleich, manchmal etwas weihnächtlicher gefärbt. Der eine spielte auf dem Klavier Weihnachtslieder im Stil von grossen Komponisten. Sie sprachen relativ lange dazwischen, improvisierten, fielen aus ihren Rollen und machten einige Insiderwitze, welche für sie beide lustig waren. Dann kam das Wörtersammeln für ein Lied für den zweiten Teil. Da wusste das Publikum nicht gescheiteres als möglichst unbekannte Dialektworte zu sagen wie „Buttitschifra“ oder eine Frau warf das Wort „Frauentampon“ in die Runde. Die beiden machten sich dann auch über jedes Wort lustig wie Büsi, Zwänggrind, YB oder Ligu Lehm und so wurde dieser Teil sehr lange, bis sie über zehn Worte hatten. Nach der Pause wurde gleich dieses Lied gesungen, das Publikum wünschte Rockabilly, die Künstler kannten das nicht und so wurde dann der Text gerappt und ein Rock’n’Roll darunter gelegt. Es war erstaunlich, was die beiden aus diesen Worten gemacht hatten, und das Ergebnis liess sich wirklich hören.

Bild Kathrin Hallauer

Dann kam das Krippenspiel oder besser eine Art Krippenoper, mit eingespielter Musik und die beiden sangen als Josef und Maria und dann noch als Engel. Darauf musizierten sie noch, zogen sich beim Klavierspielen um (auch aus den anderen Programmen bekannt) und als Zugabe kam dann noch „Tanzen im Sitzen“, eine witzige Nummer, aber auch schon bekannt. Es war an sich ein gutes Programm, wenn man die anderen Programme kennt, hatte es zu viele Gemeinsamkeiten.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

SLAVA’S SNOW SHOW

Live: Im Theater 11 Zürich am 4. Dezember 2024

Bild Slavas Homepage

Am Anfang trat ein einsamer und zotteliger Clown auf die Bühne und zog ein Seil nach. Er spielte damit und nahm dann die Schlinge um den Hals. Er zog ruckartig am Seil und da erschien am anderen Ende ein weiterer Clown mit einer Schlinge um den Hals. Die beiden wurden Freunde. Es ging zuerst sehr poetisch weiter und plötzlich standen sechs Clowns auf der Bühne. Sie erzählten eine Geschichte ohne Worte, von einem Bahnhof, wo kein Zug kam und da geschah allerlei. Überschwemmung, Regen, Schnee und sogar ein währschafter Schneesturm, welcher auch das Publikum bis zuhinterst betraf. Den Zug hörte man immer wieder und man roch die Dampflokomotive sogar. Der zweite Teil hatte ein etwas zu langes Solo von Slava, wunderschön poetisch, aber etwas zu fein auf die Länge. Man wurde beregnet, beschneit und als Abschluss, als der Zug kam, flogen unzählige grosse Ballonbälle durch den Zuschauerraum von 50 cm bis 2 m Durchmesser. Das Publikum spielte leidenschaftlich damit. Überhaupt wurde das Publikum ausgezeichnet einbezogen. Das Stück war sehr speziell, manchmal skurril und es war nicht immer klar, was war Traum, was Wirklichkeit war. Kaspar Fischer sagte, geniesse einfach den Moment, du musst nicht alles verstehen, das taten, wir auch und es war ein grosser Genuss.

Bild Veronique Vial

Fredi und Kathrin Hallauer

GARDI HUTTER

Live: „Die tapfere Hanna“ im Casino Theater Burgdorf am 30. November 2024

Bild Kathrin Hallauer

Gardi Hutter ist auf Schlusstournee mit ihren vier Programmen. Heute wurde das erste Programm „Die tapfere Hanna“ in Burgdorf nochmals aufgeführt. Auf der Bühne lag ein riesiger Kleiderhaufen, stand ein Brunnentrog und darauf ein Waschbrett, zusätzlich war eine Wäscheleine gespannt. Aus dem Wäschehaufen und dem Waschtrog kamen während des Stücks immer wieder neue Gegenstände zum Vorschein. Die Wäscherin Hanna trat mit dem Buch „Jeanne d’Arc“ auf die Bühne. Sie wusch sich minimalistisch am Trog und las in ihrem Buch. Sie wusch Wäsche und kam immer wieder ins Träumen, sie war Jeanne d Arc, manchmal auch Don Quichotte, ritt auf dem Kleiderhaufen, kämpfte mit allem gegen alles und trat in jedes Fettnäpfchen, nicht nur symbolisch.

Bild Kathrin Hallauer

Trotzdem stand sie aus jeder dummen Situation gestärkt da. Sie lachte mit und über das Publikum, sie spielte absolut absurde Szenen, manchmal auch bitterböse. Hanna sprach keine Worte (mit zwei, drei Ausnahmen), sondern brabbelte etwas und gab emotionale Laute von sich. Man konnte einfach nur dasitzen und sich mitnehmen lassen in die Realität und die Träume der tapferen Hanna. Grossartig.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

PEDRO LENZ & SIMON HO

Live: „Zärtlechi Zunge“ in der La Cappella am12. November 2024

Bild Kathrin Hallauer

Die beiden Künstler traten auf die Bühne, und Simon Ho setzte sich gleich an den Flügel und begann zu spielen. Wenig später setzte Pedro Lenz mit Lesen ein. Sein erster Text handelte von den vielen Schildern, die man an Gartenzäunen und auf Balkonen sieht, wann welches Kind geboren ist. pedro lenz machte sich verschiedenste Gedanken darüber, darunter auch die Frage: Wer hat die vielen Tiere gebastelt? Simon Ho spielte durchgehend, mit einer Ausnahme, aber immer etwas gleichförmig. Er vertonte die Texte nicht, er untermalte sie einfach. Manchmal war er auch etwas laut. Der Abend bestand aus gelesenen Kurzgeschichten, die sehr genial waren. Ein Teil der Geschichten war lustig, andere auch wieder besinnlich. In einer Geschichte ging es um den Durst und wie man ihn konstruktiv in den Griff bekommen könnte. Oder die Diskussion zwischen zwei Schülern, welche seltsame Rollen im Schultheater hatten, nämlich Schneeflocke und Geranium. Simon Ho spielte nicht bei dem Text um Leben und Sterben. „Cho isch wie Go und Go isch wie Cho, zum Cho und Go sötsch lo go. Ein sehr schöner und besinnlicher Text. Pedro Lenz zeigte wieder einmal seinen Wortwitz, seine Wortspielereien und sein Flair einfachen Alltag in Texte zu bringen. Ein schöner Abend.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

MANUEL STAHLBERGER & JULIA KUBIK

Live: In der La Cappella am 30. Oktober 2024

Bild Kathrin Hallauer

Die beiden Künstler:innen aus St. Gallen traten zum ersten Mal gemeinsam auf. Gemeinsam hiess in diesem Falle wirklich zusammen, es waren immer beide auf der Bühne und viele Nummern präsentierten sie zusammen oder interagierten. Sie begannen französisch, weil sie die französische Schweiz erobern wollen, aber bis mehr als Bern liegt nicht drin, da ihr Französisch zu schlecht ist. Sie telefonierten dann miteinander auf Französisch nach dem Schullehrmittel und dazu hatten sie lustige Zeichnungen. Es folgte ein Lied und dann präsentierte Manuel Stahlberger sein Poesiealbum. So wechselten sie mit Texten, Cartoons und Liedern ab. Manuel Stahlberger spielte Gitarre und das Keyboard, Julia Kubik das Keyboard und Saxophon. So erzählten sie im Laufe des Abends von St. Gallen, vom Filmemachen, von der Werbung, eine Geschichte vom Igel, von der Kunst und vielem mehr. Das meiste war höherer Blödsinn, aber sehr lustig. Es war ein Abend, wo man das Publikum herzlich lachen hörte. Ein schöner, unbeschwerter Abend.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

ESTHER HASLER

Live: „7 auf einen Streich“ in der La Cappella am 23. Oktober 2024

Bild Kathrin Hallauer

Dies war die Premiere des neuen Programms. Sie spielte viel und vielseitig Klavier, spielte Rollen wie eine Radiomoderatorin, eine Fliege, ein Fisch, einen Professor und verschiedene Frauen, sie erzählte Geschichten, sang Chansons und Lieder und noch viel mehr. In den zwei Stunden, die sie auf der Bühne stand und sass, geschah so viel, man kann es fast nicht erfassen. Sie erzählte, was man alles sagt, was Frauen nicht können oder dürfen, nämlich Flöte spielen, kein Fussball spielen, aber auch keine Jazzmusik machen. Dazwischen spielte sie hervorragend Klavier, egal ob klassisch, Jazz oder einfach Klaviermusik. Mit einer Schosspuppe spielte sie die Moderatorin einer Radiosendung und nahm so die Medien hoch. Immer wieder machte sie Sprachspielereien in den verschiedensten Sprachen, meist ziemlich Nonsens, aber eben gespielt mit der Sprache. Ein guter Satz sei hier zitiert: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“. Sie sang Moritate, erzählte von ihren Wohnorten als Kind und wie ihr Name dort klang, so merkte man, dass sie einwandfrei Dialekte imitieren kann, aber auch sonst konnte sie Figuren spielen mit verschiedenen Stimmen und Dialekten. Von den einzelnen Teilen waren die meisten sehr gut gemacht und mit guten Ideen versehen, aber nicht ganz alle. Das Programm hatte keinen für uns ersichtlichen Zusammenhang, und so war es ein Sammelsurium mit Fundstücken und Anderem.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

CIRQUE DU SOLEIL

Live: „Corteo“ Hallenstadion am 17. Oktober 2024

Bild Maja Prgomet

Ein fantastisches Bühnenbild empfing das Publikum. Die Vorfreude und Spannung vibrierten förmlich im Stadion. Dann startete die wunderbare Geschichte zwischen Erde und Himmel, zwischen Fantasie und Wirklichkeit und man konnte sich einfach verzaubern lassen. Die Geschichte kann man nachlesen, es ging um den Tod eines Artisten, der sich seine Beerdigung als karnevalistischen Umzug vorstellte, mit ein paar Stationen aus seinem Leben. Es schwebten immer wieder Schutzengel herum. Die Artistik war atemberaubend, sei es, wenn sie Kronleuchter als Trapez benutzten, oder drei Betten als Trampolin, aber auch mit fünf Reifen wie mit Rhönrädern gleichzeitig auf der Bühne rotierten. Die Wippe war ebenfalls einzigartig. Verzückt haben die Jonglage und die Nummern mit Leitern. Dazwischen gab es immer wieder ruhige und poetische Momente, wie die Fahrt eines kleinen Menschen mit Ballonen über dem Publikum. Etwas schwach war ein Klamauk „Romeo und Julia“ welcher auch nur verhalten Applaus bekam. Der Humor kam nicht zu kurz, egal ob lokalen Witz über die Basler (in Zürich), oder Schuhe, die über die Bühne rannten, ein sprechender Golfball und vieles mehr. Es war eine grossartige Aufführung, mit Höchstleistungen aller Beteiligten, live Musik, verblüffender Technik und einer super Inszenierung. Wer es verpasste, ist selbst schuld.

Bild Maja Prgomet

Fredi und Kathrin Hallauer

DOMINIC DEVILLE

Live: „OFF! Satire aus dem Schlagschatten“

Bild Kathrin Hallauer

Dominic Deville trat auf die Bühne mit den gleichen Geräuschen, Ansagen und Stimmen wie in seiner TV-Sendung. Dann heischte er um Applaus, der ihm etwas zu zögerlich kam. Bis zur Pause, etwa nach einer guten Stunde, glich der Auftritt sehr seinen TV-Auftritten. Er spielte mit Statistik, fragte das Publikum ab, war mal mehr oder weniger geschmacklos, einfach so wie Dominic Deville halt ist. Gewisse Teile waren gut, andere weniger. Man konnte es auch den Publikumsreaktionen anmerken. Positiv war, dass er aktuelle lokalpolitische Geschehnisse wie die verschwundenen Unterschriften einbezog, aber auch den Schuss in Zürich auf das religiöse Bild. Sonst war es ziemlich viel Text. Dann kam die Pause.

Nach der Pause ging es nicht gleich weiter. All die Fernsehthemen des ersten Teils waren vorbei. Als Running Gag kam immer wieder Mona Vetsch vor und die Schafe, welche wegen der Klimaerwärmung geschrumpft sind. Diese Witze waren hervorragend platziert. Im zweiten Teil erzählte er von den kleinen Häuschen, welche die Deutschschweizer im Tessin haben, auch seine Eltern. Die Deutschschweizer mögen das Tessin ursprünglich, also ohne Tessiner, blödelte er. Er zeigte Bilder der Hunde, welche seine Eltern hatten, darunter eine Katze, welche ein Hund sein wollte. Er fragte das Publikum, ob das ok sei und es antwortete mit Ja. Dann schlug er zu, mit der Bemerkung, das findet ihr ok, aber wenn ein Mensch einen grossen Wettbewerb gewinnt und sagt, er sei binär, dann jault ihr auf. So mag man Dominic Deville, offen und direkt. Er erwähnte dann auch, dass es ein Problem ist, dass Schweizer Eltern länger leben, wegen dem Erben, denn wir Schweizer:innen sind alles „Batzifisten“. Dann bildete er mit dem Publikum einen Sirenenchor. Das Publikum wurde in drei Sektionen eingeteilt und jede Sektion musste einen anderen Sirenenton machen. Er lobte das Publikum und sagte, die Menschen in der Schweiz sind bereit und machen jeden Mist mit. Dann mimte er den Rammsteinsänger und kommentierte, man wisse nicht, ob er einen Schlaganfall hatte oder noch singe. Ganz zum Schluss verabschiedete er sich mit:“Danke, mein Name ist Dominic Deville, wenn es ihnen gefallen hat, wenn nicht, dann heisse ich Stefan Büsser.“ Ein unterhaltender, bissiger Abend, hauptsächlich der zweite Teil.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer