Live: „The Story“ in der La Cappella am 1. April 2026
Bevor die Show begann, bekamen die Leute, welche einen Zettel und einen Stift unter dem Stuhl hatten, gewisse Fragen zu stellen und Fakts, welche nur sie wussten, aufzuschreiben. Dann trat der Maestro auf die Bühne und übergab jemandem aus dem Publikum ein verschlossenes Couvert. Eine andere Person bekam eine Box mit den Zetteln der Befragung. Es begann eine verblüffende Show. Er las Gedanken, genauer gesagt beobachtete er die Person immer sehr genau. Es erklärte auch, was er machte. Ein Kartendeck mit 52 Karten liess er mischen und schaute innerhalb von 26 Sekunden die Karten an. Er nannte nachher immer die nächste Karte und eine Person deckte sie auf, es stimmte. So faszinierte Tobias Heimann im Teil vor der Pause. Im zweiten Teil wechselte der „Gedankenleser“ den Stil. Er rief ein paar Leute nach Nummern auf, welche auf ihrem Zettel standen. Dann versuchte er herauszufinden, was sie geschrieben hatten. Teils war es verblüffend, und wenn es nicht klappen wollte, ging er wortlos zur nächsten Person. Er machte dies auch mit zu vielen Personen, und so wurde dieser Teil zu lang und nicht mehr speziell interessant. Als lange Zugabe kam das Couvert mit der Aufschrift The Story zum Einsatz. Er sammelte verschiedenste Begriffe für eine Reise, listete sie in verschiedenen Spalten und eliminierte dann alle Spalten bis auf eine. Im Couvert stand dann eine Geschichte mit den Begriffen der einen Spalte. Da hatte ich das Gefühl, er manipulierte sehr viel. Speziell lustig oder faszinierend war auch dies nicht. Für einmal bewahrheitete sich der Spruch: „Weniger wäre mehr gewesen“.
Fredi Hallauer

































