Live: „Prspktvnwchsl“ im La Poste, Visp am 14. Januar 2026
Zuerst einen Hinweis. Ich bin nicht wirr im Kopf, das Programm hiess genau so, wie es geschrieben ist.
Vor dem Programm verlas eine Mitarbeiterin einen Text von Ursus & Nadeschkin betreffend Crans-Montana. Sie hätten überlegt, die Vorstellung abzusagen, sich aber entschieden, allen Menschen zwei Stunden Freude zu schenken, das sei ihr Beruf. Sie spendeten die Hälfte der Einnahmen für die Opfer von Crans-Montana.
Nun kamen sie auf die Bühne, durch eine Tür, das ging nicht, weil sie verschlossen war. Endlich fanden sie den Schlüssel und konnten beginnen. Jetzt tat das Licht blöd. Als alles in Ordnung war, kam eine längere Vorstellungsperiode und die Diskussion, wer anfängt. Schon da gab es verschiedene Perspektivenwechsel. Später hörte Nadeschkin auf und ging ins Publikum, redete aber immer hinein. Sie ging zurück auf die Bühne als Oeil Extérieur. So ging es immer weiter mit viel Sprachwitz. Running Gags, Tanz, eine Hulahoppring-Nummer, Messerwerfen und vieles mehr. Nadeschkin wollte in das Duo zurück, schaffte aber das Casting nicht und übernahm dann die Rolle von Ursus, er die von Nadeschkin, der letzte Perspektivenwechsel. Ein sehr witziges und rasantes Programm, nachdem es den etwas zähen Start überwunden hatte. Ursus und Nadeschkin nahmen sich auch selbst auf die Schippe, behandelten aber auch Themen wie Diversität. Grosseltern sein und verteilten ein paar politische Seitenhiebe. Ein gelungenes Programm und beste Unterhaltung mit Niveau.
Fredi Hallauer