GILBERT & OLEG

Live: „Robin Hood – The Great Resist“ in der La Cappella am 15. Juni 2025

Bild Kathrin Hallauer

Die beiden Varietékünstler Gilbert & Oleg sind weitherum bekannt für ihre lustigen Aufführungen mit viel Liebe zum Detail. Aber was sie in diesem Stück zeigten, übertraf alles. Der Anfang ist ähnlich wie immer, man bekommt eine Karte, dieses Mal einen Pass für den Eintritt in das Königreich. Dann kommt Oleg zu spät, lässt Gilbert nicht starten und macht die üblichen Sprüche. Das sind die typischen Szenen von Weissclown und dummen August. Aber dann beginnen sie mit der Erzählung der Geschichte von Robin Hood. Da setzten sie ein sehr variables Bühnenbild ein. Der kleine Robin und sein Grossvater waren Schoss Puppen.

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An Kostümen wurde auch nicht gespart. Gilbert spielte eine Laute, sehr gekonnt und Oleg blies die Blockflöte, spielte verschiedene Perkussionsinstrumente wie Rahmentrommel und Stöcke.

Bild Kathrin Hallauer

Immer wieder zeigten sie verblüffende Tricks, einfach so im nebenbei. Mehr sei dazu nicht verraten, damit es interessant bleibt, das Stück anschauen zu gehen. Ein Fechtkampf fand statt, eine Entfesselung und immer wieder gute Anspielungen mit Sprüchen auf heute.

Bild Kathrin Hallauer

Vielleicht müsste man die Corona-Sprüche herausnehmen oder reduzieren. Viele Institutionen und Personen bekamen ihr Fett weg, wie das Schweizer Fernsehen oder verschiedene Bundesräte. Am Schluss wurden auch noch Handpuppen eingesetzt, so konnten die beiden viel mehr Personen spielen.

Bild Kathrin Hallauer

Genial waren auch die Szenen zwischen Robin und Mary-Anne, welche von Oleg alleine gespielt wurden und irgendwie immer aus dem Ruder liefen.

Bild Kathrin Hallauer

Viele Überraschungen durfte man in diesen zwei Stunden erleben und das Zwerchfell wurde heftig beansprucht. Wenn einem die Vorstellung gefallen hat, soll man es weitersagen, und das tue ich hiermit.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

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