SLAVA’S SNOW SHOW

Live: Im Theater 11 Zürich am 4. Dezember 2024

Bild Slavas Homepage

Am Anfang trat ein einsamer und zotteliger Clown auf die Bühne und zog ein Seil nach. Er spielte damit und nahm dann die Schlinge um den Hals. Er zog ruckartig am Seil und da erschien am anderen Ende ein weiterer Clown mit einer Schlinge um den Hals. Die beiden wurden Freunde. Es ging zuerst sehr poetisch weiter und plötzlich standen sechs Clowns auf der Bühne. Sie erzählten eine Geschichte ohne Worte, von einem Bahnhof, wo kein Zug kam und da geschah allerlei. Überschwemmung, Regen, Schnee und sogar ein währschafter Schneesturm, welcher auch das Publikum bis zuhinterst betraf. Den Zug hörte man immer wieder und man roch die Dampflokomotive sogar. Der zweite Teil hatte ein etwas zu langes Solo von Slava, wunderschön poetisch, aber etwas zu fein auf die Länge. Man wurde beregnet, beschneit und als Abschluss, als der Zug kam, flogen unzählige grosse Ballonbälle durch den Zuschauerraum von 50 cm bis 2 m Durchmesser. Das Publikum spielte leidenschaftlich damit. Überhaupt wurde das Publikum ausgezeichnet einbezogen. Das Stück war sehr speziell, manchmal skurril und es war nicht immer klar, was war Traum, was Wirklichkeit war. Kaspar Fischer sagte, geniesse einfach den Moment, du musst nicht alles verstehen, das taten, wir auch und es war ein grosser Genuss.

Bild Veronique Vial

Fredi und Kathrin Hallauer

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