Live: „Imagine“ in der La Cappella am 2. Mai 2024

Bei Alex Porter, dem Zauberer und Illusionist, muss man sich nichts vorstellen, man kann sich einfach von ihm und seinen verblüffenden Tricks, Illusionen und Spielereien verzaubern lassen. Seine Einrichtung, einen schwarzen Tisch mit glänzender Oberfläche und die Oberfläche wird gefilmt und auf eine Leinwand übertragen. Da startete er mit einem Fingertanz, welche Metalldeckeli herumschoben, die Deckeli verschoben sich unter den Händen von selbst und verschwanden auch wieder so. Alex Porter ist aber ein ebensolcher Geschichtenerzähler, obwohl nicht immer klar war, was die Geschichte mit dem Programm zu tun hatte. Oft liess er Musik laufen und sang dazu, manchmal waren es auch Instrumente, die er mit dem Mund nachahmte und dazu Kartentricks zeigte. Im ersten Teil war das verblüffendste, als er von einer Dame aus dem Publikum einen Ring verlangte, es war ein Erbstück mit zwei Rubinen, er warf den Ring durch sein eigenes Loch, also ins Nichts, dann liess er eine Baumnuss verschwinden, ein Ei und nahm eine Zitrone. Die Zitrone schnitt er auf, entnahm dort das Ei, aus dem Ei die Baumnuss und die knackte er und dort war der Ring wieder. Sich einfach verblüffen lassen. So führte er ruhig und liebevoll durch den Abend, mit Kartentricks, mit und ohne Publikum auf der Bühne. Im zweiten Teil startete er mit einer Shisha Flöte, auf welcher er zuerst Musik machte und nach einer Zeit qualmte es so richtig zur Musik aus der Flöte. Der schwebende Tisch war eine weitere Verblüffung. Wie zuvor erwähnt, einfach nach hinten lehnen und sich verzaubern lassen.

Fredi Hallauer