LIEDERLICHE WEIHNACHTSZEIT

Live: mit Reto Keller, Uta Köbernick, Manuel Stahlberger und Stefan Waghubinger am 20. Dezember in der La Cappella

Um es klar zu stellen, Liederlich bezieht sich auf Lied und nicht auf Weihnachten. Reto Zeller als Initiant dieses Abend startete mit einem Lied „Warum bisch cho“, in dem er alle Möglichkeiten auscheckte. Er platzierte einen witzigen Zwischentext und sang ein weiteres Lied welches es ebenso in sich hatte.

Bild Fredi Hallauer

Es folgte Uta Köbernick mit Liedfragmenten, Textfragmenten, Musikstückfragmenten, welche einem absichtlich in der Offenheit hängen liessen. Sie war quirlig, witzig und ziemlich schräg.

Bild Fredi Hallauer

Eine schöne Schilderung einer Familienweihnacht, bei welcher der Sohn nicht kam und die Tochter immer noch kein Kind erwartete, sie hatte auch keinen Freund, sang Manuel Stahlberger. Er verstand es diese Situationen sehr pointiert zu beschreiben. Der Satz „Wenn man keine Grosskinder bekommt, haben sich die eigenen Kinder gar nicht gelohnt“ zeigt etwas von Stahlbergers Bissigkeit.

Bild Fredi Hallauer

Als letzter des Quartetts kam Stefan Waghubinger aus Österreich zum Zuge. Er philosophierte über Angst, über Zukunft und einiges mehr. Sein Satz „Die Zukunft rast an einem vorbei und plötzlich hast du mehr Zukunft hinter dir als vor dir“, zeigt etwas von der Art seiner Weisheiten.

Nach der Pause waren immer alle Vier auf der Bühne und sie wechselten sich ab und machten ein Teil der Lieder zusammen, oder unterstützen sich musikalisch. Reto Zeller las einen Text zu Homeschooling aus der Sicht eines Sekundarschülers, Uta Köbernick flötete ein polnisches Weihnachtslied, Stefan Waghubinger erzählte warum und wie er eine Krippe bastelte aus einem Hamsterkäfig und Manuel Stahlberger sang das Lied vom Besuch seines ersten Fussballspiels St. Gallen – GC. Alle vier Künstler*innen waren sehr gut und überzeugten. Viel intellektuelles, aber auch Blödsinn zum Nachdenken wurde geboten. Uta Köbernick sagte: „Sind die Herzen kalt, brauchst du Kerzen halt“. Genial und witzig waren die Diashows von Manuel Stahlberger, welche er immer wieder einflocht. Ein Schlusssatz von Stefan Waghubinger „Wenn einem die Wahrheit begegnet musst du weiterträumen“.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

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