PHOENIX AUS DER ASCHE

mit Christoph Simon, Bänz Friedli, Uta Köbernick, Philipp Galizia und Samuel Blatter in der La Cappella am 9. Juni 2020

Bild Fredi Hallauer

Es gab wieder Kultur in der La Cappella. Christoph Hoigné eröffnete den ersten Abend des Zykluses „Phoenix aus der Asche“ in der frisch gestrichenen La Cappella in Bern.

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Christoph Simon pilotierte durch den Abend mit kurzen eigenen kabarettistischen Teilen und Interviews der Gäste in Bezug auf die Corona Zeit. Er erzählte vom Programm mit den Kindern im Lockdown. Zum Essen gab es zum Beispiel Fischli Fisch (lies Fischstäbli) und nacher im Fernsehen einen Film wo grosse Fischli Fische Leute in die Beine beissen (lies Der weisse Hai). Am Flügel wurde er von Samuel Blatter untermalt.

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Dann trat Bänz Friedli auf die Bühne und wurde gleich tagesaktuell. Zuerst überprüfte er, ob die Abstände im Publikum korrekt waren mit einer gewissen (ungerechtfertigten) Skepsis. Er schilderte wie es im Bundesrat zugegangen sein könnte während dem Lockdown und lobte diese Zeit, als ausser dem Bundesrat die Politiker geschwiegen haben.

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Darauf folgte Uta Köbernick mit der Gitarre und offenbar kalten Fingern, aber auch sonst war sie am Anfang nicht ganz präsent. Vom ersten Lied an, war sie wieder da. Sie sang alte, sehr alte und sehr neue Lieder. Höhepunkt war das Lied zu Liebe und Corona, mit dem Satz „zum Teil wurde die Liebe weggesperrt wie die Hamsterkäufe“. „Irgendwie Irgendwann“ zeigte ihr Wortspiel und Sprachwitz sehr schön auf.

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Philipp Galizia philosophierte zusammen mit seinem Kontrabass über den Anfang und den Schluss. er erzählte eine schöne Schöpfungsgeschichte, welche in etwa so lautete: Nach dem Urknall gab es noch nicht viel. irgendwann gab es eine Eiszeit und Affen, welche kalt hatten. einer setzte sich in eine Höhle und später kam noch ein anderer Affe. Zuerst sassen sie weit weg, dann immer näher und erzählten sich Geschichten. Die Geschichten wurden immer wilder und dann begannen sie zu lügen, seit dann heissen die Affen, Menschen.

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Nach der Pause sang der Pianist Samuel Blatter ein Lied und es ging sofort weiter. Philipp Galizia bot einen Ausschnitt aus dem Programm „Totengräber“. Uta Köbernick war wieder mit ein paar Liedern am Start und Bänz Friedli nahm sich den Fussball, die WM und die Fifa vor.

Es war ein wundervoller Abend, Balsam für die Seele und selten kann man sich an einem Abend drei Gewinner des Kleinkunstpreises Salzburger Stier geniessen.

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Fredi Hallauer

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