CHRISTOF WOLFISBERG

Live: „Abschweifer“ im La Cappella am 30. April 2019

Bild Fredi Hallauer

Fünfzig Prozent vom Duo Ohne Rolf, Solo mit Stimme, so kündigte sich Christof Wolfisberg selber an. Die Erwartungen waren gross, der Abend liess mich etwas ratlos zurück. Eigentlich macht er das gleiche wie Ohne Rolf, nur mit Worten. Alle Elemente des schweigenden und schreibenden Duos sind genauso vorhanden, wirken aber gesprochen weniger gut. Das Publikum wird mit einbezogen, es geht um fiktive Gedankengänge beim Publikum, die erstaunlicherweise die wirklichen Gedankengänge sind, denn er provoziert sie förmlich. Zuviel kann ich hier nicht verraten, sonst sind die wenigen guten Ideen verschwendet, welche im Stück vorkommen. Christof Wolfisberg ist so selbstkritisch, dass er in der Hälfte des Stücks die Kritik seines Stücks schon selber sagt. In der zweiten Hälfte gibt es dann noch ein paar geniale Ideen und Gags. Das ganze Stück ist wiederum etwas lang, gemessen am Inhalt. Vielleicht kann man es so sagen, Ohne Rolf ist genial und nicht zu übertreffen und Christof Wolfisberg ist zu ähnlich, aber mit Worten kommt es weniger genial hinüber. Aber wie er am Schluss selber sagte, man muss sich selber ein Bild machen.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

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