KNUTH UND TUCEK

Live „Weimarer Weihnachtsspiel oder Jesses Maria!“ in der La Cappella Bern am 14. Dezember 2018

Bild Fredi Hallauer

Die zwei Frauen spielten eine Weihnachtssatyre, wie sie schöner und bissiger nicht sein konnte. alles fing einigermassen harmlos an. Es ging um eine grosse Inszenierung des Weimarer Weihnachtsspiels im Hallenstadion. Von den Figuren wie dem Regiseur, der Regie Assistentin, Josef, Maria, Melchior, Engel Gabriel erfuhr man langsam immer mehr und auch von den Familien. Es zeichnete sich alles so schrecklich ab, wie es im leben wirklich ist, wir aber oft nicht wahrhaben wollen. In dieses Szenario wurden viele aktuelle und Lebensbezüge eingebaut. Da fielen Sätze wie: „Nach Weihnachten isst man drei Wochen Reste oder wird mit Weihnachtsdepressionen in die Klinik gebracht“. Als der Regisseur bei einem Wahrsager, der nach der Beschreibung Ähnlichkeiten hatte wie ein bekannter Wahrsager der Schweiz, von einer Erscheinung erzählte und alle aufgezählten Menschen es nicht waren, fiel der Name Oskar Freysinger. er kam dann nicht in Frage, weil er „Jenseits ist, aber noch nicht im Jenseits“. Es wurden auch die „Gelben Westen“ eingebaut, Terror auf Weihnachtsmärkten, Donald Trump und noch viel mehr. Das ganze war ein witziges, satyrisch bitter-böses Szenario mit einem einigermassen Happy End. Der Running Gag war, dass die beiden Frauen immer wieder hintereinander kamen und so weitere Turbulenzen hineinbrachten. Politkabarett mit hohem Niveau und ohne Lametta vor dem Mund, so wie es die Ausschreibung versprochen hatte.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

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